Arbeitsfelder

Bildung

Für mich ist Bildung der Schlüssel zur Entwicklung. Studien zu Folge verbessert jedes zusätzliche Schuljahr das Einkommen um 10%. Gleichzeitig möchte ich Bildung nicht auf einen rein ökonomischen Aspekt reduzieren. Nachhaltige Bildungsangebote fördern, neben kognitiven Fähigkeiten, ebenfalls emotionale und soziale Fähigkeiten. SchülerInnen, denen ein Umfeld geschaffen wird, die Welt zu entdecken und sich zu eigen zu machen, kommen auch in außerschulischen Bereichen sowie später in der Arbeitswelt besser zurecht.

Dezentralisierung

Dezentralisierung bedeutet für mich nah am Menschen zu arbeiten. Während meiner Arbeit in Benin habe ich mit dem Team SchulamtsleiterInnen unterstützt, Bildungsfragen gemeinsam mit den Kommunen zu lösen. Ich gehe davon aus, dass sich Dienstleistungen verbessern, wenn sie möglichst nah an der Zielgruppe verortet sind. Diese Haltung möchte ich mit den Worten von McGinn & Welsh (1999) unterstreichen: Die effektivste Führung einer Organisation findet dann statt, wenn die Autorität für Entscheidungen so nah wie möglich am Ort getroffen wird, wo sich die eigentliche Aktivität befindet.